Archiv der Kategorie 'Gremien'

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Ergebnisse AS-Wahl

Die gemeinsame Liste von Campus-Grün und Regenbogen/AL ist klare Gewinnerin der Wahlen zum Akademischen Senat. Wir bedanken uns bei allen Wählerinnen und Wählern.

Liste Stimmen Prozent Sitze
CampusGrün und Regenbogen/AL 1221 (+239) 29,99% (+7,43%) 1
Medizinerliste & Juraliste & WiWi-Liste & LHG 1334 (-140) 32,77% (-1,09%) 1
Bündnis für Aufklärung und Emanzipation (BAE!) 740 (-38) 18,18% (+0,30%) 0
Juso-HSG, GeiWi & MIN-Liste 776 (-343) 19,06% (-6,64%) 1

Ungültige: 47

Diese Zahlen basieren auf einer Mitschriften von Campus-Grün von der
öffentlichen Auszählung und nicht auf dem vorläufigen amtlichen Endergebnis.

Wahlergebnisse Stupawahl 08/09

Hier die (vorläufigen) Ergebnisse. Wir haben Stimmen und Anteile verloren, bei geringerer Wahlbeteiligung.
Wie das ganze zu bewerten ist, wird das ZK noch beraten.
In jedem Fall bedanken wir uns aber bei den 928 Wählerinnen und Wählern.

Liste Stimmen Prozent Sitze
hisverjus 12 (+5) 0,15% (+0,07%) 0
MultiKulti 167 (neu) 2,06% (neu) 0
FSB 468 (+114) 5,78% (+1,64%) 3 (+1)
Mediziner 587 (-80) 7,25% (-0,56%) 4
Sprachgeist 437 (-24) 5,40% (+/- 0%) 3
LHG 662 (+139) 8,18% (+2,05%) 4 (+1)
Jusos 991 (-339) 12,24% (-3,33%) 6 (-2)
RCDS 247 (+85) 3,05% (+1,15%) 2 (+2)
Tierbefreiung 47 (neu) 0,58% (neu) 0
LAS 176 (-70) 2,17% (-0,71%) 0 (-1)
Regenbogen 928 (-306) 11,46% (-2,98%) 6 (-1)
LINKS 356 (+71) 4,40% (+1,06%) 2 (+1)
St. Pauli 91 (-17) 1,12% (-0,14%) 0
DIE LINKE.SDS 541 (-89) 6,68% (-0,69%) 3 (-1)
Uni Liste 58 (neu) 0,72% (neu) 0
JuraListe 419 (-106) 5,17% (-0,97%) 3
CampusGrün 963 (+154) 11,89% (+2,42%) 6 (+1)
Wiwi-liste 716 (+35) 8,84% (+0,87%) 4
harte zeiten 231 (+70) 2,85% (+0,97%) 1 (+1)
MIN-Liste n.a. (-310) n.a. (-3,63%) 0 (-2)
AP/DP n.a. (-51) n.a. (-0,60%) 0

Enthaltungen: 15 (-6)
Ungültige: 32 (+2)

Gültige Stimmen: 8097 (-447)
Wahlbeteiligung: 22.44% (-1,11%)

Diese Zahlen basieren auf dem vorläufigen Endergebnis.

Fak-Rat Geisteswissenschaften gegen Kürzungen

Die Uni-Präsidentin und ihre Kanzlerin bestehen gegen alle Vernunft darauf, dass alle Fakultäten 15% im Personalhaushalt einsparen sollen – begründet wird das mit dem Stichwort „Abbau der Unterfinanzierung“. Die Unterfinanzierung kann mit mehr Finanzierung seitens des Hamburger Senats abgebaut werden, die Kanzlerin deutet das Ganze aber zu einem internen Problem um und will durchsetzen, dass so viel gestrichen wird, bis die begrenzten Mittel für den Rest ausreichen.

Die Fakultät für Geisteswissenschaften hat im Juni einen Sparplan eingereicht, der nicht auf 15% kam, aber dafür auch keine Fächer über die Klinge springen ließ. Nach monatelangem Schweigen hat das Präsidium um den Jahreswechsel erstmals reagiert – ablehnend. Daraufhin teilte der Dekan der Präsidentin in einem Schreiben mit, dass die Umsetzung ihrer Linie das Aus für acht Fäöcher und diverse weitere Schwerpunkte und Fachgebiete bedeute.

In diesem Zusammenhang hat der Fakultätsrat gestern auf Antrag der Studierenden den folgenden Beschluss gefasst:

Mit Betroffenheit und Unverständnis nimmt die Fakultät für Geisteswissenschaften zur Kenntnis, dass das Präsidium den Sparplan der Fakultät vom Juni letzten Jahres zurückweist, ohne auf die vorgebrachten Argumente einzugehen.
In der Fakultät für Geisteswissenschaften gibt es weder Geldverschwendung noch Kürzungsbedarf. Jede über den eingereichten Plan des Dekanats hinausgehende Stellenstreichung bedroht Fächer, auf die die Universität nicht verzichten kann, denn die wissenschaftliche Beschäftigung mit menschlicher Kultur ist als Voraussetzung für aufklärende Selbstreflexion von hoher gesellschaftlicher Bedeutung.
Der Fakultätsrat bekräftigt daher seinen Beschluss vom 02.05.2007[1] und die Position des Dekans und bittet das Präsidium in diesem Sinne dringend, sich gemeinsam mit dem Dekanat auf der Basis von „Information und Transparenz, demokratischer Beteiligung und dem Willen zur Konfliktlösung“[2] um eine vernünftige und verantwortliche Universitätsentwicklung zu bemühen.

[1] “Die Fakultät für Geisteswissenschaften lehnt weitere Einsparungen und Stellenstreichungen an der Universität Hamburg entschieden ab. Die Grenzen des Zumutbaren sind längst erreicht; jede weitere Belastung würde sich dramatisch auf die Fächervielfalt und auf die Qualität der Ausbildung auswirken. Der Fakultätsrat fordert daher das Präsidium auf, gegenüber der Behörde für Wissenschaft und Forschung sowie in der Öffentlichkeit offensiv für eine angemessene öffentliche Finanzierung der Universität einzutreten.”
[2] (Leitbild der Universität Hamburg)