Archiv der Kategorie 'Allgemeinpolitisch'

Wieder Streik an der Uni!

Nach dem Streik im öffentlichen Dienst und der Bildungsstreikwoche wird die Uni gerade von der dritten Streikwelle in diesem Jahr heimgesucht, dem Putzstreik. Die Reinungskräfte wurden am frühen Dienstagmorgen, nachdem die Streikposten sie vor den Gebäuden eingesammelt hatten, von überwiegend gewerkschaftlich aktiven Studierenden im Knallhart mit heißem Tee und Kaffee empfangen, um so praktische Solidarität zu zeigen.
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Videotipp: ReBrush Finanzministerium

Farbattacke / RBB-Abendschau from Just.Collective on Vimeo.

Centro Sociale muss bleiben!

Hier ein Aufruf einiger Anwohner_innen

Das Centro Sociale ist ein genossenschaftlich organisiertes soziales Zentrum in St.Pauli. Seit knapp einem Jahr positioniert sich das Centro gegen Kommerzialisierung, Gentrifizierung und Privatisierung im Viertel. Der STEG als Verwalterin der städtischen Immobilie, in der das Centro wohnt, scheinen diese Aktivitäten ein Dorn im Auge zu sein. Die Aktionen gegen das Centro gipfeln nun in einer fristlosen Kündigung zum 30.April. Zuvor hatte die STEG bereits einen Wettbewerb initiiert, der über die zukünftige Nutzung der Räumlichkeiten entscheidet. Gesucht wird ein unkommerzielles Stadtteilprojekt. Dabei wird übersehen, dass mit dem Centro bereits eine solche Nutzung besteht.

Die kompromisslose Haltung im aktuellen Mietvertrags-Streit macht deutlich, dass die STEG das Centro so schnell wie möglich los werden will. Obwohl Zahlungswilligkeit und Fähigkeit besteht werden Gespräche mit dem Centro seitens der STEG abgelehnt.

Unsere Aufgabe ist es jetzt als Anwohner deutlich zu machen, dass wir das Centro Sociale in der jetzigen Form erhalten wollen und es uns nicht von dahergelaufenen Verwaltern wegnehmen lassen.

Kommt zum Centro Plenum jeden Mittwoch um 19:00 Uhr.
Informiert euch unter www.centrosociale.de

SEI DABEI ODER SEI EIN FAULES EI

This party is so over! Blankenese wir kommen/26.4. 14h

VERANSTALTUNGSTIPP:

This party is so over!

Euromayday lädt zur Afterhour. Wir fahren im Konvoi nach Blankenese und feiern dort das Ende des Neoliberalismus. Wir sagen es ihnen ins Gesicht: This party is so over! Ihr seid die Loser des nächsten Jahrzehnts!
Ob bei Christiansen oder im Spiegel, bei der Union oder bei den Grünen: Jahrelang haben uns Karrieristen und so genannte Experten mit ihren Schlagworten belästigt: Deregulierung, Privatisierung, Shareholder-Value, Fördern und Fördern, Lohnzurückhaltung, Einsparung und immer wieder Markt, Markt, Markt. Jahrelang haben neoliberale Siegertypen mit ihren Erfolgen geprotzt. Seit letztem Herbst ist alles anders. Ob Banker, Berater oder Bonzen: Alle jammern über die Risiken des Systems. Auf den Wirtschaftsseiten breiten sich diffuse Angst und offene Ratlosigkeit aus. Ole von Beust entdeckt Marx,
die Grünen Sven Giegold. An den Neoliberalismus kann sich keiner mehr erinnern.
Noch nicht einmal Magaret Thatcher. Grund genug ihnen zu verdeutlichen, was ihre Phrasen für uns bedeutet haben, von wem das Geld kam, dass sie in den letzten Monaten verloren haben, und warum der Neoliberalismus schon immer prekär war. Blankenese wir kommen.

26. April // 14 Uhr // Große Bergstraße (vor dem Goldenen Salon)
Bringt Fahrräder, Kostüme, Schilder und alte Schuhe mit.

Schule im Kapitalismus

Veranstaltungstipp:


Eine Veranstaltung von Avanti und den GEW-Studies
Do. 29.1.2008
18 Uhr
Centro Sociale
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