Archiv für Februar 2009

Gerichtsverhandlung zu Studiengebühren

Am Donnerstag, den 05.03. wird ab 13 Uhr das Verwaltungsgericht in Raum 2.47 (Haus der Gerichte, nahe U1 Lohmühlenstraße) über meine Klage gegen Studiengebühren verhandeln. Ihr seid herzlich eingeladen, der öffentlichen Verhandlung als interessierte Öffentlichkeit beizuwohnen. Inhaltlich geht es insbesondere auch darum, ob die Verteilung der Studiengebühren uniweit und in der MIN-Fakultät, sowie ihr bevorzugter Einsatz zugunsten der Studierenden in den Bachelorstudiengängen rechtlich so in Ordnung ist oder konkret für den Diplomstudiengang Mathematik zur Rechtswidrigkeit der Gebührenerhebung führt. (mehr…)

Aus der Presse: Panne: „Stine“ wird nachgerüstet

Das Hamburger Abendblatt berichtet

Universität: Die Software läuft noch immer nicht reibungslos

Aufgrund von Computerproblemen muss die Universität Hamburg die Anmeldefristen für das Sommersemester um mehr als zwei Wochen verschieben. Rund 40 000 Studierende können sich nun erst zwischen dem 2. und 20. März für Kurse anmelden. Ursache sei die verspätete Lieferung benötigter Rechner-Komponenten, wie die Hochschule bekannt gab. Bisher war „Stine“, das elektronische Campus-System, offenbar nicht ausreichend ausgestattet für einen reibungslosen Betrieb: Weitere 100 000 Euro muss die Uni nun investieren, wie das Präsidium dem Abendblatt mitteilte.
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Keine ungeschwärzten Kontoauszüge für die Uni!

Die Uni fordert derzeit Studierende auf, für Entscheidungen über Stundungen nach Landeshaushaltsordnung ungeschwärzte Kopien von Kontoauszüge einzureichen. Wir finden, dass es die Uni nichts angeht, in welchen Vereinen und Organisationen ihr etwa Mitgliedsbeiträge zahlt oder wo ihr euer Geld abhebt. Ob die Uni das überhaupt darf, wird derzeit vom Hamburgischen Datenschutzbeauftragten geprüft, Arbeitsagenturen – das könnte durchaus vergleichbar sein – dürfen das jedenfalls nicht. Wir fordern euch auf, der Uni bis auf weiteres erst einmal nur Kontoauszüge zu geben, in denen die Informationen zu den kleineren Buchungen geschwärzt sind.

Nachtrag: Der Hamburgische Datenschutzbeauftragte teilt mit, dass die Uni nun auch Kontoauszüge akzeptiert, in denen das Feld Betreff/Verwendungszweck geschwärzt ist, die Betragsspalten müssen jedoch lesbar bleiben.
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VERANSTALTUNGSTIPP

Di. 10.2.:
„Lernverhältnisse im High-Tech-Kapitalismus. Zwischen Selbstaktivierung und der Organisation von Ungleichheit.“

Mit Christina Kaindl (Berlin).
Di. 10.02.2009, 19:30
Centro Sociale
(Sternstraße 2)

Die aktuellen Debatten und die institutionellen Veränderungen von Lern- und Bildungsprozessen an Schulen und Hochschulen hängen mit der neoliberalen Restrukturierung des Kapitalismus eng zusammen. In der Auseinandersetzung um Bildung und Lernen treffen sich nämlich mindestens drei zentrale Stränge der Umwälzung der neuen Produktionsweise des High-Tech-Kapitalismus:
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