Archiv für Dezember 2008

„Rette sich wer kann“ ist out. Über den Unistreik gegen das Bologna-Abkommen in Barcelona

Von Lee Bertha

INFORMA’T, POSICIONA’T, ACTUA!
(Informier dich – Positionier dich – Handle)

Seit dem 17.11.2008 befindet sich die Fakultät der Politikwissenschaften an der Autonomen Universität Barcelonas sowie eine Fakultät der Universitad de Barcelona im Streik gegen den Bologna-Prozess. Eine Versammlung von 200 Studierenden entschied an der Autónoma den Streik bis zum 20.11, dem Tag an dem eine Demonstration gegen Bologna angesetzt war, aufrechtzuerhalten. Die meisten Studierenden folgten dem Aufruf, einige bereiteten eine Aktions- und Informationswoche vor bei der sie offene Debatten zum Thema Bologna und politische Lesungen organisierten, die Fakultäten besetzten, die Aula als Nachtlager herrichteten, sich um die Essensversorgung kümmerten und Räume sowie Material und Kontakte zur Presse herstellten. Ziel war es, bis zum Tag der Demonstration einen Streik aller Universtitäten in Barcelona (es gibt sieben) zu erreichen.
Getragen wurde die Initiative der Politikwissenschaftsstudierenden der Autónoma von der Gewerkschaft der Studierenden.

Schon in der nächsten Woche gelang es, die Bewegung auf andere Fakultäten und Universitäten auszuweiten.
Repressionen wie Exmatrikulation, eine Haltung des „Totschweigens“ seitens der Medien, aber auch Solidaritätsbekundungen und ein starkes Engagement der Professorenschaft begleiten die Proteste.
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Die K-Frage stellen!

Einladung zum Antikapitalistischen Ratschlag am 25.1.2009 in Frankfurt/Main

INHALT:
1. An die Linke von Heiligendamm
2. (Mit-)VeranstalterInnen
3. Tagesordnung
4. Leitfragen für die Debatte
5. Arbeitsgruppen
6. Organisatorisches

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„Freiheit statt Angst – ‚frohes‘ neues Jahr 1984″

Demonstration in Hamburg am
31.Dezember 2008, 14h
Mönckebergstraße/Hauptbahnhof

Bürgerrechtlerinnen und Bürgerrechtler rufen in der Region Norddeutschland zur Teilnahme an einer Demonstration gegen die ausufernde Überwachung durch Wirtschaft und Staat auf. Am Mittwoch, den 31. Dezember 2008 werden besorgte Bürgerinnen und Bürger in Hamburg unter dem Motto „Freiheit statt Angst – ‚frohes‘ neues Jahr 1984″ auf die Straße gehen. Treffpunkt ist beim Hauptbahnhof in der Mönckebergstraße um 14:00 Uhr. (mehr…)

Schöne Feiertage!

Wünschen wir allen Freundinnen und Freunden von Regenbogen/Alternative Linke (UHH).

Hier noch ein kleiner Veranstaltungstipp:

BENEFIZ für jugendliche unbegleitete Flüchtlinge, initiiert von LISA POLITT mit:
Herrchens Frauchen, Anje Basedow, Trampert & Ebermann, Knarf Röllöm Trinity (Foto), Yoolio und Tuten & Blasen
27. 12. 2008, 20h FABRIK

Das mittlerweile zur guten Tradition gewordene alljährliche Benefiz für jugendliche unbegleitete Flüchtlinge, initiiert von Lisa Politt und Gunter Schmidt und unterstützt von Anfang an von Rainer Trampert und Thomas Ebermann, findet nunmehr im 6. Jahr in der Fabrik statt. Wir freuen uns dieses Mal außerdem über den Auftritt von Tuten und Blasen, die schon im letzten Jahr unser Benefiz mit einem fulminanten Abschluss gekrönt und das Publikum im Polittbüro schon wiederholt mit ihren Konzerten begeistert haben. Ausserdem werden die sagenhaften „Knarf Rellöm Trinity“ und der Ausnahmejongleur YOOLIO dabei sein.
Außer den künstlerischen Darbietungen der Teilnehmer wird auch in einem kurzen Beitrag über die Situation der Jugendlichen Flüchtlinge informiert. Darüber hinaus wird es für alle weitergehend Interessierten einen Infostand geben.
Es wird ein praller Abend – kommt alle, wir wollen Euer Geld.

SAMSTAG: Auf die Strasse!

Die Ermordung des Schülers Alexis Grigoropoulos durch einen Polizisten in Griechenland empört uns. Die griechische Regierung trägt für dieses Verbrechen die politische Verantwortung. Sie hat jahrelang das brutale Vorgehen der Polizei geduldet und linke Proteste kriminalisiert. Sie hat den Mörder, der schon vorher für sein brutales Verhalten bekannt war, bewaffnet.
Wir verurteilen deshalb auch die unrechtmäßigen wie gewalttätigen Übergriffe der Polizei gegenüber den Protestierern, den Tränengaseinsatz auch in Wohnvierteln und die Eskalationspolitik der konservativen griechischen Regierung. Der Widerstand gegen Polizeiwillkür und Repression ist spätestens seit den staatlichen Gewaltexzessen gegen die globalisierungskritische Bewegung in Genua eine wichtige Aufgabe der gesamten europäischen Linken.
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