Archiv für April 2008

Uni äußert sich zu Stine&Microsoft

Die Uni hat auf die Mail einer Studentin bezüglich des Werbe-Angebots in Stine reagiert. Besonders interessant ist die Begründung, dass die Uni keine OpenSource-Programme anböte, da es keine „entsprechenden Sonderkonditionen für Studierende“ gäbe. Dabei ist OS-Software doch eh schon umsonst. Naja, auch ein „Vice President Research & International Affairs, CIO“ kann mal irren.
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1. Mai: Nazis raus!

Aufruf von Regenbogen/Alternative Linke zu Gegenaktivitäten gegen den geplanten Naziaufmarsch am 1. Mai in Barmbek
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Schwarz-Grüne Bildungspolitik

Es ist so gut wie sicher: Die erste Schwarz-Grüne Koalition auf Landesebene wird realität. Was das inhaltlich bedeutet ist bisher nur in groben Zügen bekannt. (mehr…)

HfbK-Studierende gewinnen Rechtsstreit

Wir dokumentieren eine Presserklärung der „Boykottanwälte“.
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Veranstaltungstipp: 2 KOnferenzen zu 68

1968 ist jetzt 40 Jahre her. Vielen von uns hängt das Gelaber über 68 zum Hals raus. Mussten wir uns seit wir aus dem Windelalter raus sind andauernd Vergleiche anhören, bei denen festgestellt wurde, dass die Jugend von heute unpolitisch und pragmatisch sei, steht das Jubiläumsjahr im Zeichen der Abrechnung. Nachdem wir bereits daran gewöhnt sind, dass konservative PolitikerInnen den Geist von 1968 für alles verantwortlich machen was ihrer Meinung nach in diesem Land falsch läuft, schoss in diesem Jahr der ehemalige 68ger Götz Aly den Vogel ab, indem er eine weitreichende Wesensverwandschaft der Revolte von damals mit dem Nationalsozialismus diagnostizierte.
Für uns steht das Jahr 1968 für etwas anderes: Für einen weltweiten Aufbruch linker Bewegungen, für die Abkehr von dogmatischen Verformungen des Marxismus und den Beginn einer neuen Linken, für die der Widerspruch zwischen Kapital und Arbeit nicht mehr der einzige Stein des Anstoßes ist.
Es ist notwendig ist, dem ganzen Müll der derzeit durch die Boulevardpresse gewälzt wird, etwas entgegenzusetzen. Wir müssen eine linke Deutung dessen finden, was damals passiert ist, was das für uns heute bedeutet, und diese in die Debatte bringen. Dafür gibt es zwei Konferenzen, die spannend werden könnten:

Zum einen eine Tagung/Konferenz unter dem Motto „Alte Linke -Neue Linke. Die Protestbewegungen der 1968er Jahre in Westdeutschland und Europa “, organisiert vom Gesprächskreis Geschichte der Rosa-Luxemburg Stiftung und dem Fachschaftsrat Psychologie vom 25 – 27. 04. in der Uni Hamburg, ESA Ost. Mehr dazu gibts hier

Zum anderen der Kongress „1968 – Die letzte Schlacht gewinnen wir!“ vom Bundesverband die Linke.SDS vom 2.- 4. Mai in Berlin. Mehr dazu gibts hier