AStA unterstützt Uni bei Erhebung der Studiengebühren

Seit dem 28.11. postet der AStA auf seiner Startseite „Überweisung von Studiengebühren – Informationen und Kontodaten
Viele Studierende fragen uns, wo sie die Kontodaten für die Überweisung der Gebühren (Frist: 15.12.) finden.“
AStA für Gebühren 1
In der kompletten Nachricht wird dann behauptet, wer nicht befreit sei, müsse nun bezahlen: „Wenn ihr eine Befreiung ausschließt oder die Frist nicht wahren konntet und nun überweisen müsst, findet ihr die Daten und weitere Infos unter…“
AStA für Gebühren 2
Kein Wort vom Boykott. Allen ist klar, dass wer nicht befreit ist, auf das Treuhandkonto zahlen sollte. Nur der AStA kriegt mal wieder nix mit.

Also endlich weg damit!


6 Antworten auf “AStA unterstützt Uni bei Erhebung der Studiengebühren”


  1. 1 Benni 02. Dezember 2007 um 14:37 Uhr

    Ja juhu. Was für ein fieser, fieser AStA. Wenn 20 Studierende nachfragen, wo sie Kontodaten finden können, hält er sie nicht zurück, weil sie ja völlig bescheuert sind, wenn sie überweisen. Gemein. Ja, wir müssen die Studis bevormunden und aggressiv für den Boykott werben. Dann machen vielleicht auch 1000 Leute mit. Könnt ihr lesen? Da steht, „wenn ihr zahlen müsst“ (Befreiung ausschließt, Exmatrikulation nicht riskieren wollt, Gebühren vielleicht sogar gerne zahlt), „findet ihr Daten in Infos hier“. Wir beantworten lediglich die Fragen von Kommilitonen (und weisen sogar noch explizit auf Befreiungsmöglichkeiten hin)

    „Allen ist klar, dass wer nicht befreit ist, auf das Treuhandkonto zahlen sollte. Nur der AStA kriegt mal wieder nix mit.“

    Ja, allen 533, die schon überwiesen haben. Regenbogen merkt was?

    Haut lieber noch ein paar SDS-Schilder kaputt. Das ist große Politik, oder nicht?

    Manchmal wünscht man sich eine Opposition.

  2. 2 Hendrik 04. Dezember 2007 um 11:27 Uhr

    Liebe Aktive des Regenbogen,

    ich kann Benni nur zustimmen. Merkt ihr eigentlich noch was? Im Studierendenparlament haltet ihr große Reden über Demokratie und Freiheit. Wenn sich aber die Studierenden ganz demokratisch gegen eure Politik entscheiden, so schreit ihr los und macht andere für euer Scheitern verantwortlich.

    Ich möchte an dieser Stelle nochmal daran erinnern, in welch desolatem Zustand der AStA unter Federführung des Regenbogens übergeben wurde. Das überhaupt Fragen von Studierenden beantwortet werden, ist der Verdienst der amtierenden AStA-Koalition.

    Warum haltet ihr euch nicht an eure Mutterpartei und tut es ihr gleich:

    „Regenbogen löst sich auf

    Die Wählervereinigung „Regenbogen – Für eine neue Linke“ hat sich achteinhalb Jahre nach ihrer Gründung aufgelöst. „Für einen eigenständigen Wahlantritt gibt es absehbar keine politische Grundlage“, heißt es in einer Erklärung von „Regenbogen“. Trotzdem sei weiterhin „eine konsequente und an sozialen Menschen- und Grundrechten orientierte Politik“ erforderlich. Einige der Mitstreiter haben sich inzwischen der Linkspartei angeschlossen.“

    erschienen am 4. Dezember 2007 im Hamburger Abendblatt
    http://www.abendblatt.de/daten/2007/12/04/823471.html

    Wir brauchen eine kritisch konstruktive Oppostion und keinen Regenbogen, der gezeigt hat, dass er dem AStA-Amt nicht gewachsen ist. Bewegung entsteht durch Einsatz und nicht durch Geschrei.

    Beste Grüße

    Hendrik

  3. 3 Benni 04. Dezember 2007 um 15:31 Uhr

    So war das mit den Schildern jetzt nicht gemeint. Jusos und SDS sind (noch nicht) die selbe HSG. Ich ruf mal eben Bela an.

  4. 4 Benni 04. Dezember 2007 um 15:32 Uhr

    Zensur beim Regenbogen! Moderationsschleifen! Skandal!!!

  5. 5 daniel 28. Dezember 2007 um 11:45 Uhr

    Ist doch tausendmal besser bei Regnbogen zu sein, als bei ner Gebührenbefürworter Liste und eure Antworten sind ja noch nen tick heftiger als unsere. mir hier inhaltlosigkeit vorwerfen, aber selber was von nem desolaten Zustand zu erzählen, ohne dies zu erläutern, was heißt desolat?
    de|so|lat : 1. trostlos, traurig …
    Jetzt sagt ihr weil Regenbogen den Asta-trackt nicht ständig neu gestrichen hat und wie ihr auf übermäßigen äußeren guten Schein und Aussehen alle Energie verschwendet hat. Außerdem ist des doch schön wenn wir keine Partei im Rücken haben, man ist teilweise nicht unbedingt sonderlich politisch wenn man in einer Partei, also ist es doch super das wir uns nicht nur an bereits existenten Partein orientieren, wobei wir nicht so wären wie ihr das wir konservativer sind als ne mutterpartei und wesentlich mehr für Studiengebühren sind als die Mutterpartei. Wollt ihr nicht mit der CDU ne neue partei machen jusocdu, weil euch die sozialen Wähler ja hoffentlich nun abhauen?

  6. 6 daniel 28. Dezember 2007 um 12:05 Uhr

    Zensur beim Asta, der läßt uns nicht genug kopieren will wissen was man kopiert und verhindert das der Boykott erfolgreich publiziert werden kann. Er beschimpft uns wir würden aggressiv werben, dabei verdächtig man den Asta das er rumläuft und alles was nach Boykott aussieht schnell verschwinden läßt, boykott-stände werden sogar teilweise verboten und bei manchen Veranstaltungen nicht zugelassen. Würdet ihr mal mit uns reden dann wüßtet ihr was wir für Probleme haben und könntet vielleicht dafür sorgen das Studenten ihre Meinung vertreten dürfen, die Mensa hat nach zwei tagen Flugblätter verteilen dies vor 11 uhr untersagt, obwohl sie um 10 uhr aufmacht, das ist ein weitere Angriff auf den Boykott, also was ich mich viel eher frage wird der Boykott massiv behindert und ihr als Asta laßt das zu und macht fleißig mit? Pfui Asta, 500 Studenten sind auch Studenten und man kann die nicht einfach rauswerfen wie man es letztes Jahr bereits mit 700 Studenten gemacht haben und es gibt ja auch wilde Boykotteure die die 500 Euro nicht haben und nichts von der option ohne Geld zu boykottieren wissen also werden es wahrscheinlich mehr als 500 Studenten sein wo ihr das ja anscheinend gut findet die auszugrenzen und rauszuwerfen, da wärs doch besser ihr werdet nicht mehr gewählt und nächstes Semester spätesten sind die Gebühren weg und alle Studenten etwas wohlhabender(bzw. nicht so hungrig) und nicht so schnell in der Schuldenfalle. Ihr habt echt wenig Argumente.

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